Hegebericht 2010

  1. Hegetag vom 6.März

Bei garstig, kaltem Wetter trafen wir uns um 08.00 Uhr im Hegestützpunkt Gumpisberg. Als frischgebackener Hegeobmann durfte ich 33 Hegerinnen und Heger begrüssen. Es standen verschiedene Arbeiten an, so pflegten wir zwei grosse Hecken in der Gemeinde Jegenstorf. Im Gumper wurde ein Zaun gegen wildes Deponieren errichtet. Auch wurde an diesem Tag das Hegematerial herausgefasst. Diverse Arbeiten wurden zum Unterhalt des Hegestützpunkts Gumpisberg erledigt.

 

  1. Hegetag vom 3.April

In Abwesenheit des Hegeobmanns leiteten unser Präsident und Willy Thommann die hegerischen Aktivitäten. Im Privatwald in Kernenried wurden gegen 200 Jungbäume gegen Verbiss geschützt.

Im gleichen Wald Richtung Lyssach wurde eine Futterstelle, welche im öffentlichen Interesse steht, instand gestellt. In der Fasanerie sorgte eine Entsorgungseqipe für die lang ersehnte Ordnung. Wiederum zeichneten unsere Köche für das leibliche Wohl.

   

  1. Hegetag vom 1.Mai

Für alle Revierjäger nicht ganz so glücklich, fand der dritte Hegetag am 1. Mai statt.

Pünktlich um 08.00 begrüsste der Präsident Christian Spring die Anwesenden Heger in der „Fasanerie“ zu Fraubrunnen. Die grosse Hecke in Mattstetten musste gestutzt und zum Teil auf den Stock gesetzt werden. Anschliessend wurde das Prossholz mit einem grossen Häcksler zu Schnitzel verarbeitet. Im Urtenenberg wurden drei nicht mehr benötigte Futterstellen abgebrochen. Weiter konnten die Jungjäger im Burgerwald von Utzenstorf eine grosse Anzahl von Jungbäumen gegen Verbiss schützen. Nach einem komplett verregneten Hegetag schmeckte das wunderbare Essen von Ruedi Blaser und Christian Niederhauser umso mehr. Vielen Dank an dieser Stelle.

   

  1. Hegetag vom 22.Mai

Am letzten Hegetag haben wir zwei Futterstellen, welche von öffentlichem Interesse sind, instand gestellt. Die „Fasanerie“ musste für die Hundeausbildung gemäht werden. Im Gumpisberg hat die Mehrheit der Heger im grossen Stil „Drüsiges Springkraut“, eine invasive Pflanzenart, welche sich auf der schwarzen Liste befindet, ausgemacht und zur Entsorgung bereitgestellt. Vernünftigerweise wurden einige Jäger und Jungjäger zur Rehkitzrettung abkommandiert.

   

Neben den ordentlichen Hegetagen haben vor Allem unsere Jungjäger auf Anfragen hin etliche Stunden Hegearbeit geleistet. An dieser Stelle möchte ich mich bei unserer Jungjägerin und den vier Jungjägern für ihr grosses Engagement bedanken. So haben wir bei Ruedi Marti Fraubrunnen ein Maisfeld zum Schutz vor dem Dachs eingezäunt.

Auch die Rehkitzrettung verlief erfolgreich. Gemäss den Hegeberichten wurden 12 Kitze gerettet. Insgesamt haben wir 1468 Hegestunden geleistet.

   

Mit Weidmannsgruss

 

Thomas Sollberger