Gesellschaftsjagd vom 19.11.2011 (Bilder)

Um 08.30 h konnte Vizepräsident Hansjürg Hofer 21 durch Kaffee und Gipfeli gestärkte Jägerinnen, Jäger und Gäste begrüssen.

Jagdleiter Fritz Christen informierte über den Ablauf und die Abschussmöglichkeiten der Jagd am Vormittag. Sodann wurde die Jagd in den Wäldern „Bischoff“, „Limpachschachen“ und letzt endlich im „Erlenischlag“ rund um die Fasanerie in Angriff genommen.

Der anfangs zum Teil dichte Nebel über der Herbstlandschaft machte später frühwinterlichem Sonnenschein Platz.

Trotz engagiertem Treiben der grossen Treibergruppe mit ihrer bunten Hundemeute, hielten sich Meister Reinecke und seine Sippe im Verborgenen, so dass kein einziger Fuchs gesichtet werden konnte. Anblick auf Rehwild war uns reichlich vergönnt und liess manches Herz höher schlagen. Aber schon alleine die Sicht auf die bunten Herbstwälder und dazu die kameradschaftliche Gesellschaft verhalfen dem Morgen dennoch zum Erfolg.

Obschon es keine Strecke zu verblasen gab, erfreuten die Bläser die Anwesenden mit einem zünftigen musikalischen Leckerbissen. Die Stimmung war äusserst gut und beim Apéro konnten die verflossenen Jagderlebnisse des Herbstes 2011 ausgiebig erörtert werden.

Der wunderbare durch die Bläser organisierte Aser fand grossen Anklang. Die feine Muessuppe mit Gnagi und Würstchen wärmte alle wieder auf.

Bei Kaffee und Kuchen liessen wir den schönen Jagdtag ausklingen und konnten dem alten Spruch „mit leerem Beutel aber vollem Herzen“ vollkommen zustimmen.

Besten Dank und ein kräftiges Weidmannsheil den Bläsern und der Jagdleitung!

Yvonne Blatter

 

Kantonal Bernische Gehorsamsprüfung für Jagdhunde vom

18. Juni 2011 im Amt Burgdorf (Bilder)

Um 7.30 h konnte Prüfungsleiterin, Brigitte Aeberli, 87 Hundeführerinnen und Hundeführer auf dem Gelände der Gartenbauschule Oeschberg, Koppigen, zur diesjährigen Kantonalen Gehorsamsprüfung begrüssen.

Mit dieser Prüfung soll sichergestellt werden, dass jeder Jagdhund, der auf der Berner Jagd zum Einsatz kommt, über einen minimalen Grundgehorsam verfügt, der es seiner Führerin oder seinem Führer erlaubt, ihn auf der Jagd als Begleithund mitzuführen und unter Kontrolle zu halten. Die Prüfungsleiterin machte deshalb vor dem Abrücken der elf Gruppen in die einzelnen Reviere darauf aufmerksam, dass es sich bei den einzelnen Prüfungsfächern um praxis- und jagdnahe Situationen handle, die dem späteren Einsatz auf der Jagd entsprechen sollen.

So wurden durch das elfköpfige Richtergremium die folgenden Hauptkriterien - aufgebaut auf einem simulierten Pirschgang -  geprüft:

Leinenführigkeit

Durchschreiten eines Stangenholzbestand mit dem angeleinten Hund, ohne durch diesen behindert zu werden.

Ablegen

Der Hund wird mit leisem Kommando abgelegt, er darf auch angebunden werden, und die Führerin oder der Führer pirscht in eine Dickung, wo der Hund sie oder ihn nicht sehen kann.

Schussruhe

Beim Abgeben eines Schusses in der Dickung soll der Hund weder winseln, Laut geben noch seinen Platz verlassen, bis er durch die Meisterin oder den Meister wieder abgeholt wird.

Appell

Dieser wird auf dem freien Feld geprüft: der Hund muss frei laufen und auf Zurufen oder Pfeifen zum Hundeführer oder der Hundeführerinnen zurückkehren. Alternativ dazu darf der Hund abgelegt werden, der Hundeführer, die Hundeführerin entfernt sich auf eine Schrottschussdistanz vom Hund und ruft oder pfeift diesen zu sich.

In allen vier Fächern müssen positive Leistungen erbracht werden, damit die Gehorsamsprüfung von der Richterin oder dem Richter als „bestanden“ bewertet wird.

Alle 9 Gespanne des JWVAF haben den Anforderungen entsprochen und die Prüfung bestehen können.

Gratulieren dürfen wir den Hundeführern Bernhard Adrian, Fuhrer Beat, Glauser Hans, Hofer Hans-Jürg, Lauper Alfred, Mühlethaler Erhard, Stock Eike, Tschumi Beat und Tschumi Hansruedi. Allen ein kräftiges „Jegergfehl“ auf diesen Erfolg!

Bei einem ausgezeichneten Aser, der durch die Küchenmannschaft unter der Leitung von Petra Steudler zubereitet wurde, stärkten sich mehr als 150 Personen. Von den morgendlichen Strapazen konnte man sich bei einem gemütlichen Schwatz mit Kaffee und Kuchen erholen.

So traten alle zufrieden um 13.30 h zum Absenden an, das durch das Bläsercorps „Spielhahn Burgdorf“ musikalisch umrahmt wurde.

Trotz dem während des ganzen Vormittags anhaltenden Regens, nassen Füssen und aufgeweichten Notenblättern konnte die Prüfungsleiterin den begehrten orangefarbenen Ausweis an 82 strahlende Hundeführerinnen und Hundeführer abgeben, was einer Erfolgsquote von 94 % entsprach.

Unter dem kräftigen Applaus der Zuschauer präsentierten sich 26 verschiedene Hunderassen, worunter eine Vielzahl von Vertretern der 4 Schweizer Laufhunde- rassen aufgefallen sind.

Einen grossen Weidmannsdank für die Organisation und Durchführung dieses

Anlasses gebührt nebst der Prüfungsleiterin auch allen Helferinnen und Helfern, die es mit ihrem grossen Einsatz möglich gemacht haben, diese immense logistische Herausforderung zu meistern!

Yvonne Blatter

 

Jagdhornbläser Fraubrunnen
27. Eidgenössisches Bläsertreffen in Goldach (Bildershow H. Marbot
) (Bildershow R.Schönthal)

Bereits früh am Morgen machten wir uns, 13 Bläser, begleitet vom Präsidenten des Jagd- und Wildschutzvereins des Amtes Fraubrunnen, Christian Spring auf den Weg an den Bodensee.

Gespannt und mit großer Vorfreude auf das Eidgenössische war die Stimmung im Bus sehr gut. Einige kämpften noch mit dem Schlaf, aber dieser wurde erfolgreich bezwungen.

In Kemptthal machten wir eine kurze Kaffeepause und trafen dort  die  Jagdhornbläser Spielhahn Burgdorf, welche ebenfalls auf dem Weg nach Goldach waren.

In Goldach angekommen war bereits ab der Autobahnausfahrt alles super signalisiert und wir waren pünktlich vor Ort um mit dem Gesamtchor zusammen die „Begrüssung“ zu spielen.

Bald darauf ging es ans Einspielen, da wir bereits um 10.24 Uhr unseren großen Auftritt hatten.

Auf dem Spielplatz 2, vor interessiertem Publikum spielten wir unser Pflichtwahlstück   „Bogemarsch“ und die vier Signale: Die Begrüssung, Zum Essen, Damhirsch tot, Reh tot.

Wir spielten konzentriert und trotzdem frisch und frei vor den Juroren.

Wir waren sehr zufrieden mit unseren Vorträgen und das Publikum honorierte das Gehörte mit einem kräftigen Applaus.

Nach einem feinen Mittagessen, nahmen wir uns die Zeit um den anderen Bläsergruppen zuzuhören. Es war eine Freude den tollen Vorträgen zu lauschen und die gute Stimmung am Fest zu spüren.

Um 16.30 Uhr spielte der Gesamtchor den Hubertusmarsch und Auf Wiedersehen, gleich anschließend war die Rangverkündigung in der grossen Wartegghalle. Gespannt warteten wir auf  unsere Bewertung!

Der Präsident von den Jagdhornbläsern Schweiz, Andri Vital, nahm die Rangverkündigung vor, und als wir mit 801.5 Punkten auf dem 3. Schlussrang (Prädikat „vorzüglich“) von 10 Gruppen  der Kategorie AIII aufgerufen wurden, war die Freude riesengroß.

Wieder einmal haben sich unser Einsatz und das fleißige Üben gelohnt.

Herzlichen Dank an dieser Stelle an:

- unserem musikalischen Leiter Walter Kammermann, einmal mehr führte er uns ans Ziel.
- Anita Sollberger, Spielleiterin, sie gab während den Vorträgen souverän den Takt an.
- Christian Spring, welcher uns einen ganzen Tag unterstützt und begleitet hat.
- und zu guter Letzt dem ganzen Corps, nur zusammen konnten wir es schaffen!!

Am schönen Bodensee haben wir auf unseren Erfolg angestoßen und den Tag ausklingen lassen.

Schön war’s, in Goldach, wir freuen uns auf das nächste Eidgenössische Bläsertreffen in zwei Jahren im Wallis.

Mit Hörnerklang

Madeleine Käsermann

 

 

Brevetierungsfeier für Jungjägerinnen und Jungjäger des Kantons Bern Samstag, 14. Mai 2011, 10.00 Uhr, Anlage des Schloss Landshut, Utzenstorf (Bildershow)

Die Brevetierung konnte auf der Gartenterrasse des Schlosses trotz Regen feierlich und geordnet durchgeführt werden.

Die ca 150 JungjägerInnen, Angehörige und Gäste wurden durch den Präsidenten der Jagdprüfungskommission, Fred Bohren und den Gastredner, Grossrat und Präsident des Bernischen Jägerverbandes, Lorenz Hess begrüsst. Vor der Übergabe der Brevets galt es den zukünftigen Jägerinnen und Jäger noch einmal vor Augen zu  führen, welchen Stellenwert die Jagd, das weidmännische Verhalten und das Auftreten in der Öffentlichkeit hat. Die Feier wurde durch das Oberaargauer Jagdhornbläserkorps umrahmt. Nach dem offiziellen Teil ging es zum Apéro im Innern des Schlosshofes und im Schlosskeller. Die JagdhornbläserInnen Fraubrunnen, unter der Leitung der Bläserobfrau Madeleine Käsermann, haben es einmal mehr verstanden, eine gute Apéro-Ambiance zu schaffen. Trotz zeitweise starkem Regen wurde intensiv parliert und die Stimmung war sehr gut. Auch der Apéro für die TeilnehmerInnen an der HV Stiftung Schloss Landshut, ca 60 Personen, wurde durch unser Bläserteam serviert. Gegen 13.30 Uhr konnten die Zelte abgebrochen werden. Bilder: Heinz Marbot

Paul Hänni

Unsere neuen Jäger. Vlnr. Philipp Stoll, Michael Wolf, Werner Wolf ,Donat Grogg und Jacqueline Büttikofer

Hegetag vom 30.4.2011 (Bilder)

Ein viertes und für dieses Frühjahr letztes Mal konnten Präsident Christian Spring und Hegeobmann Thomas Sollberger 21 motivierte Helfer zu gemeinsamen Hegearbeiten begrüssen.

Die Aufgaben waren schnell verteilt und die Gruppen rückten in ihre Tätigkeitsgebiete ab:

In der Gemeinde Limpach mussten zirka 500 Jungpflanzen (Lärchen, Douglasien und Eichen) vor Wildschaden geschützt werden. Dies erfolgte mittels Drahtkörben, die durch 3 Gruppen in den verschiedenen Aufwuchsgebieten angebracht wurden. Ein zünftiges Znüni mit Cervelats und selbstgebackenen Zopftauben liess die Hegerinnen und Heger die zerkratzten Finger und müden Rücken schnell vergessen. Dies war sicherlich mit ein Grund, weshalb im Anschluss die Korbproduktion und -montage einen regelrechten Kraftschub erhielten und die Arbeiten, zur Zufriedenheit des Bauern, noch vor dem Mittag beendet werden konnten.

In der Fasanerie musste das Gras durch zwei Mann gemäht werden, damit der Hundekurs auch in diesem Jahr in einem gepflegten Gelände stattfinden kann.

Eine weitere Crew zog neue Schiess-Scheiben auf und erledigte gleichzeitig auch die notwendig gewordenen Reparaturen.

Zufrieden trafen alle Gruppen nach und nach im Gumpisberg ein, wo uns ein Feinschmeckermenu mit Rahmschnitzel, Pfirsichen, Nudeln und Salat erwartete. Zum Kaffee gab es riesengrosse Crème- und Studentenschnitten, die das Tüpfchen aufs „i“ setzten.

Wieder einmal mehr verdienen Ruedi, Christian und Nicole ein grosses Kompliment und ein kräftiges Dankeschön für die feine Küche, die an diesem sonnigen Tag ein gemütliches Zusammensitzen noch attraktiver machte!

Yvonne Blatter

 

Delegeiertenversammlung BEJV vom 16.04.2011 in Stettlen

Auf dem Bild die Delegierten des Jagd und Wildschutzvereins des Amtes Fraubrunnen. Bericht und Bilder findet Ihr auf der Homepage des BEJV.

Peter Schmid                              Christian Spring (Präsident)            Jakob Kunz

 

Ferienplausch Fraubrunnen vom 9.4.2011 (Bilder)

Zusammen mit dem ETC.Verein Fraubrunnen organisierte Christian Spring einen Anlass für die Kinder der 2. – 6. Klasse der Schulen Fraubrunnen und Umgebung unter dem Motto „Weißt du was der Jäger im Wald macht?“  14 Schüler und Schülerinnen sowie eine Betreuerin haben bei der Waldhütte der Burgerkorporation Zauggenried daran teilgenommen. Aktive Unterstützung boten Wildhüter Romeo de Monaco und Res Eberhard, die ebenfalls einen Part der Veranstaltung übernahmen.

Zu diesem Anlass motivierte sicherlich der Wunsch, den Kindern das Weidwerk näher zu bringen, Kenntnisse zu vermitteln, aber auch aufklärend zu wirken. Es ist wichtig den Nachwuchs über alle Aspekte der Jagd aufzuklären, denn diese wird gerne aus Unkenntnis der Materie auf das Erlegen von Tieren reduziert. So war man am letzten Samstag bestrebt, die Bereiche Wildbeobachtungen und Wildkenntnisse praktisch zu demonstrieren, Vorurteile abzubauen und den jungen Leuten die Jagd näher zu bringen.

Als erstes stand das Entdecken von Wildspuren auf dem Programm. Erwartungsvoll folgte die Gruppe Wildhüter de Monaco und seinem Weimaraner-Hund Jeff in den Wald. Stolz berichteten die Kinder anschliessend an diesen Pirschgang, dass sie Trittsiegel von Rehen entdeckt haben und sogar ein kleines Kitz beobachten konnten. Dieses sei aber so gut getarnt gewesen, dass sie erst vom Wildhüter darauf aufmerksam gemacht werden mussten. Dass solche Jungtiere nicht angefasst oder mitgenommen werden dürfen, muss immer wieder betont werden.
 

Wildbeobachtung auf weitere Distanz konnten die Kinder dann mit Christian Spring ausüben. Mit den ausgeteilten Feldstechern spiegelten sie den gegenüberliegenden Hang nach Besonderheiten ab. Freudige Aufschreie ertönten, als man den präparierten Fuchs oder die Reh- und Gamsgehörne entdeckt hatte. Jäger sein sei schon „mega“ spannend, erklärte ein pfiffiger 3.-Klässler.

Res Eberhard hatte schliesslich vor der Waldhütte nebst verschiedenen Präparaten auch interessante Details und noch spannende Anekdoten auf Lager. Er verstand es, die Kinder zu begeistern und sie lauschten mäuschenstill seinen Ausführungen. Das Unterscheiden zwischen Rehgehörn und Gamskrucken, das Bestimmen des Alters, das Betrachten und auch Streicheln der einzelnen Wilddecken fanden riesigen Anklang. Auch die Hinweise über Besonderheiten im Verhalten und den Lebensräumen stiessen auf grosses Interesse. Am meisten amüsierten sich die Kinder über die Tatsache, dass Res den Amphibien und Mäuse jagenden Iltis aufgrund seiner penetranten Duftdrüsen als „Stinkmarder“ bezeichnete.

Schlussendlich hatte die ganze Veranstaltung auch entsprechend Hunger und Durst gegeben. Am Aserfeuer wurden Cervelats gebraten, die mit viel Appetit verschlungen und mit noch mehr Coca-Cola und Eistee hinuntergespült wurden.

Als kleine Lernerfolgskontrolle wurde zuletzt ein Wettbewerb mit Fragen zu dem am Nachmittag Gelernten durchgeführt. Wie aufmerksam zugehört worden war bewies, dass elf der Kinder das Maximum an Punkten erreichten. Die drei ersten Plätze mussten durch einen Schnellauf entschieden werden.

Mit grossem Applaus und strahlenden Gesichtern verdankten die Kinder den „Jägern“ den spannenden Nachmittag.

Die Veranstalter freuten sich über den erzielten Erfolg und waren glücklich, einen kleinen Beitrag zu der so nötigen Öffentlichkeitsarbeit zugunsten der Jagd geleistet zu haben.

Yvonne Blatter

Hege Tag vom 09.04.2011 des Jagd- und Wildschutzvereins des Amtes Fraubrunnen (Film) (Bilder)

Bei strahlend schönem „Frühsommerwetter“ konnte Hegeobmann Thomas Sollberger 24 Hegerinnen und Heger beim Hegedepot Gumpisberg begrüssen.Die anstehenden Arbeiten wurden zügig auf verschiedene Gruppen verteilt, die mit viel Elan in die angewiesenen Gebiete abrückten.
Im Aspliwald galt es die jungen Ahornbäume mit Caprecol gegen Fegeschäden zu schützen. Auch den bereits zum Teil arg mitgenommenen Weisstännchen sollte durch das Anbringen von Chuder weiterer Verbiss während des Sommers erspart bleiben. Im Herbst muss hier wohl nochmals „nachgedoppelt“ werden, da zu befürchten ist, dass sich die Vögel an diesem praktisch angebotenen Nistmaterial bedienen werden.
Im Ischlag bei Utzenstorf war es Ziel eine neue Salzlecke zu errichten. Damit soll  dem Wild an der vielbefahrenen Hauptstrasse, mit den entsprechend häufigen Rehunfällen, besonders in den Wintermonaten eine Alternative zur Aufnahme von Streusalz am Strassenrand geboten werden. Zudem konnten die Jungjägerin und Jungjäger das im Kurs-Modul Gelernte gewinnbringend in die Praxis umsetzen.

In der Fasanerie machte die bereits weit fortgeschrittene Vegetation den Mähversuchen mit den kleinen Rasenmähern schnell ein Ende. Erst die mit viel Geschick zur Improvisation organisierte grössere Maschine brachte den schwitzenden Hegern Erleichterung und den gewünschten Erfolg.
Im Tannwald, Iffwil, wurden die beiden maroden und beschädigten Futterstellen abgebrochen. Gemäss neueren Erkenntnissen ist die Wildfütterung in unserem Gebiet sowieso eher kontraproduktiv, was derartige Einrichtungen weitgehend überflüssig und eine Reparatur unnötig machte.
Im Hegedepot Gumpisberg mussten die gelagerten Abschrankungen neu gestrichen werden und im Hambühl erneuerte eine Equipe den zur Verhütung von Wildunfällen angelegten Duftzaun.
Nach erledigten Arbeiten traf sich die ganze Korona wieder zu einem ausgezeichneten Mittagsaser und dem obligaten gemütlichen Schwatz.

Besten Dank der Küchenmannschaft Ruedi Blaser und Christian Niederhauser für ihre Bemühungen um unser leibliches Wohl!

 

Yvonne Blatter

 

Hegetag vom 26.03.2011 des Jagd- und Wildschutzvereins des Amtes Fraubrunnen (Bilder)(Videoshow von Heinz Marbot)(Film)

 

Hegetag vom 5.3.2011 des Jagd- und Wildschutzvereins des Amtes Fraubrunnen (Bilder)

Trotz stockdickem Nebel konnte Präsident Christian Spring pünktlich um 08.00 Uhr

23 Jäger und Jägerinnen im Hegedepot Gumpisberg zum 1. Hegetag des Jahres 2011 begrüssen. Hegeobmann Thomas Sollberger erklärte die zu verrichtenden Arbeiten und teilte die Anwesenden in drei Gruppen ein.

Die erste Gruppe hatte den Auftrag im Buebenloo einen überflüssig gewordenen Wildschutzzaun zu entfernen. Der kräftig an seinen Eichenpfosten fixierte Zaun konnte letztlich nach etwelchen Startschwierigkeiten, unter tatkräftiger Hilfe aller Anwesenden, zügig entfernt werden.

Eine zweite Gruppe befasste sich mit der Pflege von drei Hecken in der Gemeinde Jegenstorf. Mit zwei Motorsägen und viel Handarbeit wurden die Hecken ausgelichtet um so den Sträuchern Licht und der ganzen Hecke eine gute Struktur zu geben. Der vielfältige Bewuchs der Hecken ermöglichte der Jungjägerin und den Jungjägern eine Einführung in die Artenvielfalt und ein Erlernen oder Festigen ihrer Naturkenntnisse.

Nach getaner Arbeit stärkten sich beide Gruppen dankbar am Znüni, welches von der Gemeinde Jegenstorf grosszügig offeriert wurde.

Eine dritte Crew errichtete im Burgerwald Zauggenried eine Salzleck-Stelle und beabsichtigte den schadhaften Wildschutzzaun zu reparieren. Dieser war aber derart beschädigt, dass eine Instandstellung unmöglich schien. Nun muss geplant werden, in einem weitern „Hegeprojekt“ diesen Zaun zu erneuern.  Um in der Zwischenzeit Fegeschäden an den zahlreichen Douglasien vorzubeugen, wurden diese präventiv mit Fegol behandelt.

Im weitern musste der Hegeobmann an diesem Morgen das benötigte Material für künftige Hege-Aktionen im Zentralen Hegedepot in Schlieren abholen.

Nachdem der schlaue Fuchs eine Schwachstelle im Zaun der Fasanerie entdeckt hatte, wurde dieser Vormittag auch genutzt, um durch eine sachkundige Reparatur Abhilfe zu schaffen.

Schliesslich trafen sich um 13.00 Uhr alle Hegerinnen und Heger nach verrichteter Arbeit zufrieden im Gumpisberg zum Aser. Die Küchenmannschaft von Ruedi Blaser, Christian Niederhauser und Nicole Lüthi zauberten ein feines Mittagessen aus Braten mit Kartoffelstock und Salat auf die Tische. Damit konnten sich alle verwöhnen lassen und bei Kaffee, Kuchen und einem regen Austausch ihre Kameradschaft pflegen.

So ging der erste Hegetag für alle Beteiligten in gemütlichem Rahmen erfolgreich zu Ende, im Wissen die Zeit sinnvoll für Wild, Wald und Flur eingesetzt zu haben.

Yvonne Blatter

 

Hauptversammlung des Jagd- und Wildschutzvereins des Amtes Fraubrunnen JWVAF vom 11.2.2011 in der Mehrzweckanlage Mattstetten  (Bilder)

Nach dem musikalischen Auftakt der Bläsergruppe des JWVAF konnte Präsident Christian Spring 66 Vereinsmitglieder, wovon die beiden Ehrenmitglieder Paul Hänni und Kurt Iseli, sowie einige Gäste zur diesjährigen Hauptversammlung begrüssen.

Zum Gedenken an den im letzten Jahr verstorbenen Jagdkameraden Hansruedi Spöri erhob sich die Versammlung zur Totenehrung, die mit traditionellen Bläserweisen umrahmt wurde.

Der Präsident führte anschliessend durch die für die HV traktandierten Sachgeschäfte.

Im speziellen informierte er über den geplanten Modellflugplatz „Glaschpen“. Mit 43 weitern Parteien hat auch der JWVAF gegen dieses Projekt Einsprache erhoben.

Die Fachberichte mehrerer kantonaler Stellen haben indes nicht gegen das Vorhaben Stellung bezogen, so dass nun das weitere Vorgehen abgewartet werden muss.

Im Sinne einer Konsultativumfrage wurden zu den Geschäften

  1. Abschuss der milchtragenden Rothirschkuh und ihres Kalbes
  2. Ermässigung der Gebühren für Rehzusatzpatente
  3. Einführung eines Schiessobligatoriums

rege Diskussionen geführt:

Bei Punkt 1 konnte dem Vorschlag grundsätzlich zugestimmt werden, wobei auf höhere Hirschbestände in anderen Gebieten und auf die Unfallgefahr im Strassenverkehr hingewiesen wurde. Betreffend Ermässigung der Gebühren für Rehzusatzpatente kam die Auffassung zum Ausdruck, dass dies die Profitjagd fördern würde.

Was die Einführung eines Schiessobligatoriums angeht, wurde dieses mit vielen Emotionen geführt. Hier herrschte bei den Anwesenden mehrheitlich die Meinung, dass lediglich Waffen mit Kugellauf eingeschossen werden sollten. Zudem war man sich einig, dass ein verantwortungsvoller Jäger auf der Jagd nur eingeschossene Waffen führt. Dies ist auch die Meinung des BEJV welcher die Jäger zum üben motivieren will. Der Präsident wird eine Zusammenfassung der Voten zuhanden des BEJV verfassen.

Das Tätigkeitsprogramm 2011 beinhaltet unter anderem die Gehorsamsprüfung Mittelland in Burgdorf. Jagdhundeobmann Brigitte Aeberli ist für diesen Grossanlass jeder helfenden Hand aus dem JWVAF dankbar.

Auch in diesem Jahr kann sich der Präsident über die Aufnahme von fünf Neumitgliedern freuen. Er heisst sie willkommen und wünscht alles Gute bei der Ausbildung zu waidgerechten Jägern.

 Für das vakante Amt der Sekretärin und Medienbeauftragten wird von der Versammlung Yvonne Blatter mit Applaus gewählt.

Einen schönen und feierlichen Aspekt stellte die Ehrung von Erhard Mühlethaler für seine 25-jährige Mitgliedschaft im Verein dar. Die grosse Passion des allseits geschätzten Jagdkameraden ist besonders das Hundewesen. Nebst dem goldenen Vereinsabzeichen überreichte ihm der Präsident eine gute Flasche Wein.

Für seine hervorragenden Schiessleistungen konnte Fred Lauper unter kräftigem Applaus den Roland-Streit Wanderpreis entgegennehmen.

Um 21.30 h wurde die Versammlung mit dem Schlusswort des Präsidenten und der stimmigen, musikalischen Darbietung der Bläser geschlossen.

Beim anschliessenden vorzüglichen Aser, bestehend aus schmackhaftem Ragout und Kartoffelstock mit Salat und Studentenschnitte, konnte gemütlich geplaudert und Jägerlatein ausgetauscht werden. Hier gilt auch der Dank an Ruedi Blaser und seine tolle Küchenmannschaft!

 

Yvonne Blatter

 

 

Hubertusjagd 04.12.2010

Bei schönstem Winterwetter trafen sich eine stattliche Anzahl Vereinsmitglieder zur traditionellen Hubertusjagd. Im Anschluss an einen feinen Morgenkaffee, begrüsste der Präsident die fröhliche und erwartungsvolle Gesellschaft. Insgesamt waren 26 Vereinsmitglieder, inkl. 4 Jungjäger/in, anwesend. In Vertretung von Romeo De Monaco amtete Fritz Christen als Jagdleiter. Er verwies auf die wichtigsten Vorgaben und organisierte die gemeinsame Jagd. Als erster Trieb wurde der „Bischofwald“ entlang der RBS-Bahnlinie ausgewählt. Dabei konnte sich ein Fuchs „drücken“ ohne dass dieser beschossen werden konnte.  Im zweiten Trieb „Schachenwald“ gelang es unserem ehemaligen Schiessobmann, Jörg Wälti, einen „spitz“ anwechselnden Fuchs weidmännisch zur Strecke zu bringen, Weidmannsheil! Der letzte Trieb galt dem  „Ischlag“, ohne dass jedoch jagdbares Wild auf die Läufe gebracht werden konnte. Bei einem kurzen Apéro erwärmten wir unsere kalten Füsse und Hände. Vor dem Mittagessen wurde der Beute die letzte Ehre erwiesen und die Jagd musikalisch abgeschlossen. Madeleine Käsermann , Anita Sollberger und Rolf Kurt verwöhnten uns wiederum mit einem feinen Essen, Erbsmues mit Gnagi, und selbstgebackenem Kuchen. Im Verlauf des Nachmittages löste sich die gut gelaunte Jagdgesellschaft auf, und jeder kehrte um eine schöne Erinnerung reicher, wieder nach Hause zurück.

Ch. Spring

Präsident