Gesellschaftsjagd
vom 19.11.2011
Um
08.30 h konnte Vizepräsident Hansjürg Hofer 21 durch Kaffee und Gipfeli
gestärkte Jägerinnen, Jäger und Gäste begrüssen.
Jagdleiter
Fritz Christen informierte über den Ablauf und die Abschussmöglichkeiten
der Jagd am Vormittag. Sodann wurde die Jagd in den Wäldern „Bischoff“,
„Limpachschachen“ und letzt endlich im „Erlenischlag“ rund um die
Fasanerie in Angriff genommen.
Der
anfangs zum Teil dichte Nebel über der Herbstlandschaft machte später frühwinterlichem
Sonnenschein Platz.
Trotz
engagiertem Treiben der grossen Treibergruppe mit ihrer bunten Hundemeute,
hielten sich Meister Reinecke und seine Sippe im Verborgenen, so dass kein
einziger Fuchs gesichtet werden konnte. Anblick auf Rehwild war uns
reichlich vergönnt und liess manches Herz höher schlagen. Aber schon
alleine die Sicht auf die bunten Herbstwälder und dazu die
kameradschaftliche Gesellschaft verhalfen dem Morgen dennoch zum Erfolg.
Obschon
es keine Strecke zu verblasen gab, erfreuten die Bläser die Anwesenden mit
einem zünftigen musikalischen Leckerbissen. Die Stimmung war äusserst gut
und beim Apéro konnten die verflossenen Jagderlebnisse des Herbstes 2011
ausgiebig erörtert werden.
Der
wunderbare durch die Bläser organisierte Aser fand grossen Anklang. Die
feine Muessuppe mit Gnagi und Würstchen wärmte alle wieder auf.
Bei
Kaffee und Kuchen liessen wir den schönen Jagdtag ausklingen und konnten
dem alten Spruch „mit leerem Beutel aber vollem Herzen“ vollkommen
zustimmen.
Besten
Dank und ein kräftiges Weidmannsheil den Bläsern und der Jagdleitung!
Yvonne
Blatter
Kantonal
Bernische Gehorsamsprüfung für Jagdhunde vom
18.
Juni 2011 im Amt Burgdorf
Mit
dieser Prüfung soll sichergestellt werden, dass jeder Jagdhund, der auf der
Berner Jagd zum Einsatz kommt, über einen minimalen Grundgehorsam verfügt,
der es seiner Führerin oder seinem Führer erlaubt, ihn auf der Jagd als
Begleithund mitzuführen und unter Kontrolle zu halten.
Die Prüfungsleiterin machte deshalb vor dem Abrücken der elf Gruppen in
die einzelnen Reviere darauf aufmerksam, dass es sich bei den einzelnen Prüfungsfächern
um praxis- und jagdnahe Situationen handle, die dem späteren Einsatz auf
der Jagd entsprechen sollen.
So
wurden durch das elfköpfige Richtergremium die folgenden Hauptkriterien -
aufgebaut auf einem simulierten Pirschgang - geprüft:
Leinenführigkeit
Durchschreiten
eines Stangenholzbestand mit dem angeleinten Hund, ohne durch diesen
behindert zu werden.
Ablegen
Der
Hund wird mit leisem Kommando abgelegt, er darf auch angebunden werden, und
die Führerin oder der Führer pirscht in eine Dickung, wo der Hund sie oder
ihn nicht sehen kann.
Schussruhe
Beim
Abgeben eines Schusses in der Dickung soll der Hund weder winseln, Laut
geben noch seinen Platz verlassen, bis er durch die Meisterin oder den
Meister wieder abgeholt wird.
Appell
Dieser
wird auf dem freien Feld geprüft: der Hund muss frei laufen und auf Zurufen
oder Pfeifen zum Hundeführer oder der Hundeführerinnen zurückkehren.
Alternativ dazu darf der Hund abgelegt werden, der Hundeführer, die Hundeführerin
entfernt sich auf eine
Schrottschussdistanz vom Hund und ruft oder pfeift
diesen zu sich.
In allen
vier Fächern müssen positive Leistungen erbracht werden, damit die
Gehorsamsprüfung von der Richterin oder dem Richter als „bestanden“
bewertet wird.
Alle 9
Gespanne des JWVAF haben den Anforderungen entsprochen und die Prüfung
bestehen können.
Gratulieren
dürfen wir den Hundeführern Bernhard Adrian, Fuhrer Beat, Glauser Hans,
Hofer Hans-Jürg, Lauper Alfred, Mühlethaler Erhard, Stock Eike, Tschumi
Beat und Tschumi Hansruedi. Allen ein kräftiges „Jegergfehl“ auf diesen
Erfolg!
Bei
einem ausgezeichneten Aser, der durch die Küchenmannschaft unter der
Leitung von Petra Steudler zubereitet wurde, stärkten sich mehr als 150
Personen. Von den morgendlichen Strapazen konnte man sich bei einem gemütlichen
Schwatz mit Kaffee und Kuchen erholen.
So
traten alle zufrieden um 13.30 h zum Absenden an, das durch das Bläsercorps
„Spielhahn Burgdorf“ musikalisch umrahmt wurde.
Unter
dem kräftigen Applaus der Zuschauer präsentierten sich 26 verschiedene
Hunderassen, worunter eine Vielzahl von Vertretern der 4 Schweizer
Laufhunde- rassen aufgefallen sind.
Einen
grossen Weidmannsdank für die Organisation und Durchführung dieses
Anlasses
gebührt nebst der Prüfungsleiterin auch allen Helferinnen und Helfern, die
es mit ihrem grossen Einsatz möglich gemacht haben, diese immense
logistische Herausforderung zu meistern!
Yvonne
Blatter
Brevetierungsfeier
für Jungjägerinnen und Jungjäger des Kantons Bern Samstag, 14. Mai 2011,
10.00 Uhr, Anlage des Schloss Landshut, Utzenstorf
Die Brevetierung konnte auf der Gartenterrasse des Schlosses trotz Regen feierlich und geordnet durchgeführt werden.
Die ca 150 JungjägerInnen, Angehörige und Gäste wurden durch den Präsidenten der Jagdprüfungskommission, Fred Bohren und den Gastredner, Grossrat und Präsident des Bernischen Jägerverbandes, Lorenz Hess begrüsst. Vor der Übergabe der Brevets galt es den zukünftigen Jägerinnen und Jäger noch einmal vor Augen zu führen, welchen Stellenwert die Jagd, das weidmännische Verhalten und das Auftreten in der Öffentlichkeit hat. Die Feier wurde durch das Oberaargauer Jagdhornbläserkorps umrahmt. Nach dem offiziellen Teil ging es zum Apéro im Innern des Schlosshofes und im Schlosskeller. Die JagdhornbläserInnen Fraubrunnen, unter der Leitung der Bläserobfrau Madeleine Käsermann, haben es einmal mehr verstanden, eine gute Apéro-Ambiance zu schaffen. Trotz zeitweise starkem Regen wurde intensiv parliert und die Stimmung war sehr gut. Auch der Apéro für die TeilnehmerInnen an der HV Stiftung Schloss Landshut, ca 60 Personen, wurde durch unser Bläserteam serviert. Gegen 13.30 Uhr konnten die Zelte abgebrochen werden. Bilder: Heinz Marbot
Paul Hänni
Unsere neuen Jäger. Vlnr. Philipp Stoll, Michael Wolf, Werner Wolf ,Donat Grogg und Jacqueline Büttikofer
Hegetag
vom 30.4.2011
(Bilder)
Die
Aufgaben waren schnell verteilt und die Gruppen rückten in ihre Tätigkeitsgebiete
ab:
In
der Gemeinde Limpach mussten zirka 500 Jungpflanzen (Lärchen, Douglasien
und Eichen) vor Wildschaden geschützt werden. Dies erfolgte mittels Drahtkörben,
die durch 3 Gruppen in den verschiedenen Aufwuchsgebieten angebracht wurden.
Ein zünftiges Znüni mit Cervelats und selbstgebackenen Zopftauben liess
die Hegerinnen und Heger die zerkratzten Finger und müden Rücken schnell
vergessen. Dies war sicherlich mit ein Grund, weshalb im Anschluss die
Korbproduktion und -montage einen regelrechten Kraftschub erhielten und die
Arbeiten, zur Zufriedenheit des Bauern, noch vor dem Mittag beendet werden
konnten.
In
der Fasanerie musste das Gras durch zwei Mann gemäht werden, damit der
Hundekurs auch in diesem Jahr in einem gepflegten Gelände stattfinden kann.
Zufrieden
trafen alle Gruppen nach und nach im Gumpisberg ein, wo uns ein
Feinschmeckermenu mit Rahmschnitzel, Pfirsichen, Nudeln und Salat erwartete.
Zum Kaffee gab es riesengrosse Crème- und Studentenschnitten, die das Tüpfchen
aufs „i“ setzten.
Wieder
einmal mehr verdienen Ruedi, Christian und Nicole ein grosses Kompliment und
ein kräftiges Dankeschön für die feine Küche, die an diesem sonnigen Tag
ein gemütliches Zusammensitzen noch attraktiver machte!
Yvonne
Blatter
Delegeiertenversammlung BEJV vom 16.04.2011 in Stettlen
Auf dem Bild die Delegierten des Jagd und Wildschutzvereins des Amtes Fraubrunnen. Bericht und Bilder findet Ihr auf der Homepage des BEJV.

Peter Schmid Christian Spring (Präsident) Jakob Kunz
Ferienplausch Fraubrunnen vom 9.4.2011
Zusammen
mit dem ETC.Verein Fraubrunnen organisierte Christian Spring einen Anlass für
die Kinder der 2. – 6. Klasse der Schulen Fraubrunnen und Umgebung unter
dem Motto „Weißt du was der Jäger im Wald macht?“
14 Schüler und Schülerinnen sowie eine Betreuerin haben bei der
Waldhütte der Burgerkorporation Zauggenried daran teilgenommen. Aktive
Unterstützung boten Wildhüter Romeo de Monaco und Res Eberhard, die
ebenfalls einen Part der Veranstaltung übernahmen.
Zu
diesem Anlass motivierte sicherlich der Wunsch, den Kindern das Weidwerk näher
zu bringen, Kenntnisse zu vermitteln, aber auch aufklärend zu wirken. Es
ist wichtig den Nachwuchs über alle Aspekte der Jagd aufzuklären, denn
diese wird gerne aus Unkenntnis der Materie auf das Erlegen von Tieren
reduziert. So war man am letzten Samstag bestrebt, die Bereiche
Wildbeobachtungen und Wildkenntnisse praktisch zu demonstrieren, Vorurteile
abzubauen und den jungen Leuten die Jagd näher zu bringen.
Als
erstes stand das Entdecken von Wildspuren auf dem Programm. Erwartungsvoll
folgte die Gruppe Wildhüter de Monaco und seinem Weimaraner-Hund Jeff in
den Wald. Stolz berichteten die Kinder anschliessend an diesen Pirschgang,
dass sie Trittsiegel von Rehen entdeckt haben und sogar ein kleines Kitz
beobachten konnten. Dieses sei aber so gut getarnt gewesen, dass sie erst
vom Wildhüter darauf aufmerksam gemacht werden mussten. Dass solche
Jungtiere nicht angefasst oder mitgenommen werden dürfen, muss immer wieder
betont werden.
Wildbeobachtung
auf weitere Distanz konnten die Kinder dann mit Christian Spring ausüben.
Mit den ausgeteilten Feldstechern spiegelten sie den gegenüberliegenden
Hang nach Besonderheiten ab. Freudige Aufschreie ertönten, als man den präparierten
Fuchs oder die Reh- und Gamsgehörne entdeckt hatte. Jäger sein sei schon
„mega“ spannend, erklärte ein pfiffiger 3.-Klässler.
Res
Eberhard hatte schliesslich vor der Waldhütte nebst verschiedenen Präparaten
auch interessante Details und noch spannende Anekdoten auf Lager. Er
verstand es, die Kinder zu begeistern und sie lauschten mäuschenstill
seinen Ausführungen. Das Unterscheiden zwischen Rehgehörn und Gamskrucken,
das Bestimmen des Alters, das Betrachten und auch Streicheln der einzelnen
Wilddecken fanden riesigen Anklang. Auch die Hinweise über Besonderheiten
im Verhalten und den Lebensräumen stiessen auf grosses Interesse. Am
meisten amüsierten sich die Kinder über die Tatsache, dass Res den
Amphibien und Mäuse jagenden Iltis aufgrund seiner penetranten Duftdrüsen
als „Stinkmarder“ bezeichnete.
Als
kleine Lernerfolgskontrolle wurde zuletzt ein Wettbewerb mit Fragen zu dem
am Nachmittag Gelernten durchgeführt. Wie aufmerksam zugehört worden war
bewies, dass elf der Kinder das Maximum an Punkten erreichten. Die drei
ersten Plätze mussten durch einen Schnellauf entschieden werden.
Mit
grossem Applaus und strahlenden Gesichtern verdankten die Kinder den „Jägern“
den spannenden Nachmittag.
Die
Veranstalter freuten sich über den erzielten Erfolg und waren glücklich,
einen kleinen Beitrag zu der so nötigen Öffentlichkeitsarbeit zugunsten
der Jagd geleistet zu haben.
Yvonne
Blatter
Hege Tag vom 09.04.2011 des Jagd- und Wildschutzvereins des Amtes Fraubrunnen (Film) (Bilder)
Bei
strahlend schönem „Frühsommerwetter“ konnte Hegeobmann Thomas
Sollberger 24 Hegerinnen und Heger beim Hegedepot Gumpisberg begrüssen.Die
anstehenden Arbeiten wurden zügig auf verschiedene Gruppen verteilt, die
mit viel Elan in die angewiesenen Gebiete abrückten.
Im
Aspliwald galt es die jungen Ahornbäume mit Caprecol gegen Fegeschäden zu
schützen. Auch den bereits zum Teil arg mitgenommenen Weisstännchen sollte
durch das Anbringen von Chuder weiterer Verbiss während des Sommers erspart
bleiben. Im Herbst muss hier wohl nochmals „nachgedoppelt“ werden, da zu
befürchten ist, dass sich die Vögel an diesem praktisch angebotenen
Nistmaterial bedienen werden.
Im Ischlag bei Utzenstorf war es Ziel eine neue Salzlecke zu errichten.
Damit soll dem Wild an der
vielbefahrenen Hauptstrasse, mit den entsprechend häufigen Rehunfällen,
besonders in den Wintermonaten eine Alternative zur Aufnahme von Streusalz
am Strassenrand geboten werden. Zudem konnten die Jungjägerin und Jungjäger
das im Kurs-Modul Gelernte gewinnbringend in die Praxis umsetzen.
Im Tannwald, Iffwil, wurden die beiden maroden und beschädigten
Futterstellen abgebrochen. Gemäss neueren Erkenntnissen ist die Wildfütterung
in unserem Gebiet sowieso eher kontraproduktiv, was derartige Einrichtungen
weitgehend überflüssig und eine Reparatur unnötig machte.
Im Hegedepot Gumpisberg mussten die gelagerten Abschrankungen neu gestrichen
werden und im Hambühl erneuerte eine Equipe den zur Verhütung von Wildunfällen
angelegten Duftzaun.
Nach erledigten Arbeiten traf sich die ganze Korona wieder zu einem
ausgezeichneten Mittagsaser und dem obligaten gemütlichen Schwatz.
Besten
Dank der Küchenmannschaft Ruedi Blaser und Christian Niederhauser für ihre
Bemühungen um unser leibliches Wohl!
Yvonne
Blatter
Hegetag vom 26.03.2011 des Jagd- und Wildschutzvereins des Amtes Fraubrunnen (Bilder)(Videoshow von Heinz Marbot)(Film)
Hegetag
vom 5.3.2011 des Jagd- und Wildschutzvereins des Amtes Fraubrunnen
Trotz
stockdickem Nebel konnte Präsident Christian Spring pünktlich um 08.00 Uhr
23
Jäger und Jägerinnen im Hegedepot Gumpisberg zum 1. Hegetag des Jahres
2011 begrüssen. Hegeobmann Thomas Sollberger erklärte die zu verrichtenden
Arbeiten und teilte die Anwesenden in drei Gruppen ein.
Die
erste Gruppe hatte den Auftrag im Buebenloo einen überflüssig gewordenen
Wildschutzzaun zu entfernen. Der kräftig an seinen Eichenpfosten fixierte
Zaun konnte letztlich nach etwelchen Startschwierigkeiten, unter tatkräftiger
Hilfe aller Anwesenden, zügig entfernt werden.
Eine
zweite Gruppe befasste sich mit der Pflege von drei Hecken in der Gemeinde
Jegenstorf. Mit zwei Motorsägen und viel Handarbeit wurden die Hecken
ausgelichtet um so den Sträuchern Licht und der ganzen Hecke eine gute
Struktur zu geben. Der vielfältige Bewuchs der Hecken ermöglichte der
Jungjägerin und den Jungjägern eine Einführung in die Artenvielfalt und
ein Erlernen oder Festigen ihrer Naturkenntnisse.
Nach
getaner Arbeit stärkten sich beide Gruppen dankbar am Znüni, welches von
der Gemeinde Jegenstorf grosszügig offeriert wurde.
Eine
dritte Crew errichtete im Burgerwald Zauggenried eine Salzleck-Stelle und
beabsichtigte den schadhaften Wildschutzzaun zu reparieren. Dieser war aber
derart beschädigt, dass eine Instandstellung unmöglich schien. Nun muss
geplant werden, in einem weitern „Hegeprojekt“ diesen Zaun zu erneuern.
Um in der Zwischenzeit Fegeschäden an den zahlreichen Douglasien
vorzubeugen, wurden diese präventiv mit Fegol behandelt.
Im
weitern musste der Hegeobmann an diesem Morgen das benötigte Material für
künftige Hege-Aktionen im Zentralen Hegedepot in Schlieren abholen.
Nachdem
der schlaue Fuchs eine Schwachstelle im Zaun der Fasanerie entdeckt hatte,
wurde dieser Vormittag auch genutzt, um durch eine sachkundige Reparatur
Abhilfe zu schaffen.
So
ging der erste Hegetag für alle Beteiligten in gemütlichem Rahmen
erfolgreich zu Ende, im Wissen die Zeit sinnvoll für Wild, Wald und Flur
eingesetzt zu haben.
Hauptversammlung
des Jagd- und Wildschutzvereins des Amtes Fraubrunnen JWVAF vom 11.2.2011 in
der Mehrzweckanlage Mattstetten
Nach
dem musikalischen Auftakt der Bläsergruppe des JWVAF konnte Präsident
Christian Spring 66 Vereinsmitglieder, wovon die beiden Ehrenmitglieder Paul
Hänni und Kurt Iseli, sowie einige Gäste zur diesjährigen
Hauptversammlung begrüssen.
Zum
Gedenken an den im letzten Jahr verstorbenen Jagdkameraden Hansruedi Spöri
erhob sich die Versammlung zur Totenehrung, die mit traditionellen Bläserweisen
umrahmt wurde.
Der
Präsident führte anschliessend durch die für die HV traktandierten
Sachgeschäfte.
Im
speziellen informierte er über den geplanten Modellflugplatz „Glaschpen“.
Mit 43 weitern Parteien hat auch der JWVAF gegen dieses Projekt Einsprache
erhoben.
Die
Fachberichte mehrerer kantonaler Stellen haben indes nicht gegen das
Vorhaben Stellung bezogen, so dass nun das weitere Vorgehen abgewartet
werden muss.
Im
Sinne einer Konsultativumfrage wurden zu den Geschäften
rege
Diskussionen geführt:
Bei
Punkt 1 konnte dem Vorschlag grundsätzlich zugestimmt werden, wobei auf höhere
Hirschbestände in anderen Gebieten und auf die Unfallgefahr im
Strassenverkehr hingewiesen wurde. Betreffend Ermässigung der Gebühren für
Rehzusatzpatente kam die Auffassung zum Ausdruck, dass dies die Profitjagd fördern
würde.
Was
die Einführung eines Schiessobligatoriums angeht, wurde dieses mit vielen
Emotionen geführt. Hier herrschte bei den Anwesenden
mehrheitlich die Meinung, dass lediglich Waffen mit Kugellauf eingeschossen
werden sollten.
Zudem war man sich einig, dass ein verantwortungsvoller Jäger auf der Jagd
nur eingeschossene Waffen führt. Dies ist auch die Meinung des BEJV welcher
die Jäger zum üben motivieren will. Der Präsident wird eine Zusammenfassung
der Voten zuhanden des BEJV verfassen.
Das
Tätigkeitsprogramm 2011 beinhaltet unter anderem die Gehorsamsprüfung
Mittelland in Burgdorf. Jagdhundeobmann Brigitte Aeberli ist für diesen
Grossanlass jeder helfenden Hand aus dem JWVAF dankbar.
Auch
in diesem Jahr kann sich der Präsident über die Aufnahme von fünf
Neumitgliedern freuen. Er heisst sie willkommen und wünscht alles Gute bei
der Ausbildung zu waidgerechten Jägern.
Für
seine hervorragenden Schiessleistungen konnte Fred Lauper unter kräftigem
Applaus den Roland-Streit Wanderpreis entgegennehmen.
Um
21.30 h wurde die Versammlung mit dem Schlusswort des Präsidenten und der
stimmigen, musikalischen Darbietung der Bläser geschlossen.
Beim
anschliessenden vorzüglichen Aser, bestehend aus schmackhaftem Ragout und
Kartoffelstock mit Salat und Studentenschnitte, konnte gemütlich geplaudert
und Jägerlatein ausgetauscht werden. Hier gilt auch der Dank an Ruedi
Blaser und seine tolle Küchenmannschaft!
Yvonne
Blatter




Hubertusjagd 04.12.2010
Bei
schönstem Winterwetter trafen sich eine stattliche Anzahl Vereinsmitglieder
zur traditionellen Hubertusjagd. Im Anschluss an einen feinen Morgenkaffee,
begrüsste der Präsident die fröhliche und erwartungsvolle Gesellschaft.
Insgesamt waren 26 Vereinsmitglieder, inkl. 4 Jungjäger/in, anwesend. In
Vertretung von Romeo De Monaco amtete Fritz Christen als Jagdleiter. Er
verwies auf die wichtigsten Vorgaben und organisierte die gemeinsame Jagd.
Als erster Trieb wurde der „Bischofwald“ entlang der RBS-Bahnlinie
ausgewählt. Dabei konnte sich ein Fuchs „drücken“ ohne dass dieser
beschossen werden konnte. Im
zweiten Trieb „Schachenwald“ gelang es unserem ehemaligen Schiessobmann,
Jörg Wälti, einen „spitz“ anwechselnden Fuchs weidmännisch zur
Strecke zu bringen, Weidmannsheil! Der letzte Trieb galt dem
„Ischlag“, ohne dass jedoch jagdbares Wild auf die Läufe
gebracht werden konnte. Bei einem kurzen Apéro erwärmten wir unsere kalten
Füsse und Hände. Vor dem Mittagessen wurde der Beute die letzte Ehre
erwiesen und die Jagd musikalisch abgeschlossen.
Ch.
Spring
Präsident